News

Newsletter vom 01.07.2020

Übersicht

In den vergangenen Wochen wurde viel über die Zukunft der Baubranche in unserer Region spekuliert. Wir haben vieles gehört, von „dieses Jahr geht nicht mehr viel“, bis hin zu „es kommt ein Konjunkturpaket für den Bau und wir werden uns vor Arbeit nicht mehr retten können“.

Viele unserer Kunden, Lieferanten und Partner sind stark vom Tiefbau bzw. Straßenbau abhängig. Deshalb haben wir die Staatlichen Bauämter Würzburg, Schweinfurt und Ansbach kontaktiert und nachgefragt, inwiefern sich die Krise auf staatliche Baumaßnahmen ausgewirkt hat oder noch auswirken wird. Folgendes haben wir in Erfahrung bringen können:

Kurzfristiger Ausblick für 2020

Sowohl das Staatliche Bauamt Ansbach als auch Schweinfurt stellt für das laufende Jahr eine positive Prognose. Telefonisch hatte uns das Staatliche Bauamt Ansbach mitgeteilt, dass es in den vergangen zwei Monaten keine Beeinträchtigung der Baumaßnahmen gegeben habe. Auch sind alle aktuellen Maßnahmen in vollem Gange. In Schweinfurt äußerte man sich ebenfalls positiv mit den Worten:

„Wir möchten gerade in dieser schwierigen Zeit als sicherer Partner der Baufirmen auftreten und der gesamten Bauwirtschaft damit signalisieren, dass unsere Maßnahmen auch weiterhin zuverlässig vorangetrieben werden“

– Dr. Michael Fuchs, Leiter des Staatlichen Bauamts Schweinfurt

Aus Würzburg haben wir keine Antwort erhalten, dies war wohl dem Umstand geschuldet, dass wir sehr kurzfristig angefragt hatten.

Wir wissen jedoch aus sicherer Quelle, dass das Staatliche Bauamt Würzburg tatsächlich eine große Maßnahme aufgeschoben hat. Diese Maßnahme wird dann in 2021 durchgeführt. Falls wir aus Würzburg noch eine schriftliche Begründung erhalten, reichen wir diese selbstverständlich nach.

Mittelfristiger Ausblick 2021

Im Vergleich zu 2020 ist die Prognose für 2021 verhalten optimistisch.

In Ansbach geht man davon aus, dass sich das Investitionsniveau in 2021 auf ähnlichem Niveau wie in 2020 hält. Auch in Schweinfurt hat man bis Dato noch keine Änderungen für den Haushalt im nächsten Jahr mitgeteilt bekommen.

Dennoch bleibt die Lage abzuwarten. Letztendlich müssen wir uns damit zufriedengeben, dass auch die Leiter der Staatlichen Bauämter mit den Informationen und Mitteln zurechtkommen müssen, die Ihnen vom Ministerium bereitgestellt werden.

Fazit

Unsere Branche wird wohl noch mit einem blauen Auge davonkommen. Für 2021 bleibt abzuwarten, wie sich die Gesamtwirtschaft entwickelt. Ein spürbarer Aufschwung im 4. Quartal 2020 könnte zu einer positiven Entwicklung in 2021 führen. Allzu euphorisch dürfen wir nicht sein, aber für Pessimismus gibt es momentan auch noch keinen Grund.